Handwerk aus dem Knösterkotten

Maike Gäbel


Geboren 1979 in Solingen.

Ausgebildet als Reiseverkehrskauffrau, habe ich nie in diesem Beruf gearbeitet, ihn lediglich ausgelebt und mir hier und da Teile der Welt angesehen. Heute reise ich am liebsten mit meinem Mann Sven im Dachzelt umher.


Kunst, Handwerk und erschaffendes Tun haben mich immer begleitet. eigentlich wollte ich Kunst studieren, aber: "Kind, lern was anständiges!" Deswegen hat mich das Künstlerische immer in meiner Freizeit begleitet. Sei es Ölmalen, Zeichnen, Buchbinden, Korbflechten, Nadelbinden, Garnarbeiten, Schnitzen, Töpfern oder Stempel schnitzen. Meine Hände ruhen nie, zu werkeln ist für mich Meditation und zutiefstes Glück.

Seit September 2020 habe ich dafür meinen eigenen Raum, den "Knösterkotten". "Knöstern" kommt aus dem Dialekt meiner Heimatsprache, dem Solinger Platt. Ich bin hier sehr verwurzelt und mag das Bodenständige. Und das viele Grün! "Knöstern" bedeutet, sich mit Hingabe handwerklichen Projekten zu stellen. Und der "Kotten" war früher die Werkstatt der zahlreichen Heimarbeiter der Solinger Schneidwarenindustrie. Mit der bin ich auch verbunden, denn seit 2004 arbeite ich in einer 1829 gegründeten Scherenmanufaktur - allerdings im Büro, nicht in der Produktion.


In meinem Knösterkotten in Solingen-Mitte eskaliere ich regelmäßig bei diversen kreativen Projekten - und das ist durchaus positiv gemeint! Wenn es einmal "löppt" (läuft"), dann löppt et so richtig und es gibt kein Halten mehr. Und weil ich diese Leidenschaft und Begeisterung so gerne teile, gebe ich auch Workshops und lade regelmäßig kreative Menschen in meinen Knösterkotten ein. Gemeinschaftlich knöstern ist eben am schönsten!


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